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Knossi in Kritik wegen Online-Glücksspiel-Debatte – Gaming

Jens “Knossi” Knosalla ist einer der größten Streamer und YouTuber Deutschlands. Seine Streams sind dabei nicht jedermanns Geschmack. Durch eine ZDF-Doku werden nun erneut moralische Fragen zum Content des Streamers aufgeworfen. Dabei geht es um Spielsucht.

Im Rahmen der Doku-Reihe frontal_ wurde vom Zweiten Deutschen Fernsehen das Thema “Online-Casinos” unter die Lupe genommen. Ein wichtiger Bestandteil der Doku: Die Twitch-Streamer wie Knossi.

Was wird den Streamern vorgeworfen?

Sie sollen mit ihren Streams ihre Zuschauer dazu animieren, selbst zu spielen. Das große Problem dabei: “Glücksspiel kann süchtig machen”. Die Streams und YouTube-Videos von Knossi und Co. zeigen große Gewinne und genau das soll so gefährlich sein.

Ein anderer Streamer wird in der Doku interviewt und gibt dabei Preis, dass sich die Glücksspiel-Streamer an den Verlusten ihrer Zuschauer in Online-Casinos bereichern. Dabei kommen die Zuschauer über einen Referral-Link des Streamers auf die Seite des Casinos und dort werden die Verluste getrackt. Dem Streamer zu folge gehen bis zu 50% der Verluste an den Streamer.

Ist das überhaupt legal?

“Teilnahme nur für Bürger mit Sitz in Schleswig-Holstein”. Das ist ein Satz den man bei vielen Werbespots der Online-Casino-Betreibern immer wieder hört. Direkt nach “Teilnahme ab 18, Glücksspiel kann süchtig machen”. Momentan ist das Online-Glücksspiel nur in Schleswig-Holstein erlaubt. Doch das im Internet zu kontrollieren ist schwer.

Die Firmen sitzen meist nicht Deutschland und handeln damit nach einem anderen Recht. Das weiß auch die Regierung und anstatt das gleich in ganz Deutschland zu verbieten, geht der Trend in die andere Richtung. Ab 2021 wird Online-Glücksspiel in gesamt Deutschland legal sein. Noch ist es also in 15 von 16 Bundesländern illegal, doch strafrechtlich verfolgt wird das nicht.

Knossis Rolle in der Debatte

In der Dokumentation vom ZDF wird nicht ganz klar, ob sich der Streamer an den Verlusten seiner Zuschauer bereichert. Nach eigener Recherche findet man zwar keine Ref-Links in seinem Stream oder auf seinem YouTube-Kanal, doch das Casino, in dem der Star sein Geld zum Fenster hinauswirft, ist deutlich zu sehen.

Trotzdem bleibt die moralische Frage, die man sich beim Geldverdienen mit dem Zeigen von Glücksspiel stellen muss. Twitch und YouTube sind leicht zugänglich für Kinder und Jugendliche und auch ein “Dieser Kanal richtet sich an Erwachsene” hält keinem davon ab, Knossi beim Spielen von Casino-Inhalten zuzuschauen.

Knossi selbst sieht das Thema kritisch

Nachdem ein Fan harte Anschuldigungen gegenüber Knossi erhob, äußerte der sich in einem eigenen YouTube-Video: “Ich will nie, dass ihr Glücksspiel betreibt… Das war nie meine Intension. Ich habe nie gedacht, dass ich streame, damit andere Glücksspiel betreiben, so wie es andere Glücksspiel-Werbestreams machen.”

Der Streamer versucht sich damit also deutlich von den in der ZDF-Doku angesprochenen Streamer zu unterscheiden. Auch ein Ausstieg aus dem Glücksspiel ist für den 34-Jährigen durchaus denkbar: “Es entwickelt sich in eine Richtung, in der es dann auch kein Spaß mehr macht. Einen klaren Cut gab es allerdings noch nicht.

Hier gibt es noch einmal die ganze Doku vom ZDF zu sehen.

In den kommenden Tagen wird Knossi eher weniger mit Online-Casino zu tun haben, da er erneut zusammen mit Sido in ein Camp gehen wird. Passend zu Halloween wird aus dem Angelcamp das Horrorcamp.

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